Die Jurys


DIE VORAUSWAHLJURY:


Lesebegeisterte Mölltaler*innen aus jeder Gemeinde und ihre auswärtigen Freund*innen wählen aus den eingereichten Werken 21 Geschichten plus 8 Geschichten der Nachwuchsautor*innen aus, die im September 2021  von den Autor*innen dem Publikum vorgelesen werden.

 

 

 

Die Entscheidungen der Jurys sind unanfechtbar.
 
Die  Gewinner*innen der vergoldeten SchreibAder werden bei der Abschlussveranstaltung
am 2. Oktober 2021 im Tauernsaal in Mallnitz bekannt gegeben.

DIE FACHJURY:

 

Eine Fachjury aus Mitgliedern des Buch- und Verlagswesen liest die Werke und wählt daraus die Geschichte, die den Fachjury-Preis  erhält.   Sie vergibt auch den "Literaturpreis des Landes Kärnten für Kurzgeschichten".


Daniel Wisser, der Leiter der heurigen Fachjury, aus Kärnten-Burgen-land-Wien, ist laut Süddeutscher Zeitung  eine der spannendsten Stimmen der österreichischen Gegenwartsliteratur. Mit seinem Text „Standby“ war er beim Ingeborg-Bachmann-Preis eingeladen. Für den Roman "Königin der Berge" erhielt er den Österreichischen Buchpreis und den Johann-Beer-Preis. Heuer erschien sein fünfter Roman "Wir bleiben noch".  Und er ist Mitglied im  "Erstes Wiener Heimorgel-orchester", einer ziemlich schrägen Band, die mit literarischen Texten, Musik auf kleinen Consumer Keyboards, und mit mittlerweile 8 LPs punktet.      www.danielwisser.net

 

photo (c) Arnold Pöschl


In einem Verlag wollte die Klagen-furterin Erika Hornbogner immer schon arbeiten. Das wurde ihr möglich, als Loize Wieser sie 2014 zum Wieser Verlag holte. Vorher hatte sie sich die Voraussetzungen erarbeitet: ein Studium in Wien, Buchhändlerin in den interessantesten Klagenfurter Buchhandlungen, und Projektleiterin beim Kärntner Bildungswerk sowie Herausgeberin der Kärntner Literaturzeitschrift „FIDIBUS neue Literatur in Kärnten/Koroška“. Seit 2016 ist sie operative Leiterin sowohl des Wieser Verlags wie dessen Partner-Verlags Drava, der mit seinem Alpen-Adria Fokus der grenzüberschreitender, vielsprachigen Literatur mit neuen Blickwinkeln und Sichtweisen eine Stimme gibt.   

www.wieser-verlag.com

www.drava.at


Die Vorarlberger Autorin, Regisseurin und Essayistin Ute Liepold ist Intendantin des innovativen Kärntner Theater Wolkenflug. Sie fand ihren Weg über Wien nach Klagenfurt und lebt mit ihrer Familie in Klagenfurt und Wien. Ihr Interesse am Feminismus und den Gender Studies ist der Leitfaden ihrer künstlerischen Arbeit  auf dem Theater, für das sie zuletzt in „Medea Matrix Gold“ eine andere Sicht auf ein klassisches Thema umsetzte. Sie ist künstlerische Leiterin des Web-Projekts „www.fluididentities.at“ und Initiatorin des Frauen-Netzwerks „VISIBLE“.

 

www.wolkenflug.at

 


 

Seit 2015 im Unruhestand, leitete Gerhard Melzer vorher das Literaturhaus Graz und prägte damit das Kulturleben in Graz. Lange Jahre unterrichtete der Literaturwissenschaftler auch am Franz Nabl Institut für Literaturforschung der Universität Graz.  Außerdem reichte er sein Wissen über die deutschsprachige Literatur in Beiträgen für den ORF, die Neue Zürcher Zeitung, Der Standard, und die Kleine Zeitung weiter. Zuletzt erschien sein Buch „Von Äpfeln, Glasaugen und Rosenduft. Literaturgeschichten“ ( Sonderzahl 2020), 25 Miniaturen über literarische Schlüsselpersonen. 

sonderzahl.at/product/von-aepfeln-glasaugen-und-rosenduft/

 


Die Klagenfurterin Sigrid Parthei sagt, sie wurde als Leseratte geboren. Sie studierte Geschichte, absolvierte dann die Buchhändler-prüfung, um ihre Leidenschaft des Lesens zum Beruf zu machen. Neben Jahren der Tätigkeit im Bereich der Buchbranche wirkte sie auch in den unterschiedlichsten Unternehmen mit, angefangen von Galerien, im Tourismus, in der Gastronomie, im Administrativen & Kreativen Bereich, bis sie ihr Weg in die Buchhandlung Heyn führte. Hier kann sie ihr Faible für schräge, außergewöhnliche Geschichten verwirklichen.

www.heyn.at

 

DIE PUBLIKUMSJURY:


Bei den Lesungen kann das Publikum seine Lieblingsgeschichte wählen und mit dem Publikumspreis auszeichnen.

 

Gemeinsam mit der Fachjury wählt die Publikumsjury auch die beste Geschichte eines/einer NachwuchsautorIn, die  den Preis des Nationalpark Hohe Tauern in Kärnten erhält...

sowie auch den Mölltaler Preis, den die beste Geschichte einer Autorin oder eines Autors mit Mölltaler Wurzeln bekommt.

 

So funktioniert's:

Bei jeder Lesung erhalten Sie zu jeder Geschichte einen Papierstreifen mit dem Namen der Geschichte und den Bewertungszahlen 0 bis 10 (die beste Note). Reissen Sie den Streifen bei der Zahl ab, die Sie der Geschichten geben wollen, und geben Sie den Streifen ab.



Sags weiter!

MÖLLTALER GESCHICHTEN FESTIVAL 

Döllach 71-72, A-9843 Grosskirchheim

info@moelltaler-geschichten-festival.at